Leistung · KI-Schulung
KI-Schulung für Ihr Team – praxisnah und dokumentiert.
Seit Februar 2025 verlangt die europäische KI-Verordnung von Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten. Wir schulen Ihr Team an den Werkzeugen, die es tatsächlich nutzt, erklären Grenzen und Risiken verständlich und dokumentieren die Maßnahmen – bei Ihnen vor Ort oder per Microsoft Teams, in ganz Deutschland.
01Rechtslage
Was Artikel 4 verlangt – Stand Oktober 2026.
Artikel 4 der KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689) gilt seit dem 2. Februar 2025 für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Betreiber ist auch ein Unternehmen, dessen Beschäftigte beruflich KI-Werkzeuge wie ChatGPT oder Microsoft 365 Copilot nutzen.
Mit der Digital-Omnibus-Verordnung zur KI (Verordnung (EU) 2026/1744) wurde Artikel 4 neu gefasst; die neue Fassung gilt seit dem 27. Juli 2026. Danach ergreifen Unternehmen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer Personen zu unterstützen, die in ihrem Auftrag mit KI-Systemen arbeiten. Zu berücksichtigen sind Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Fortbildung und der Einsatzkontext. Ein bestimmtes Kompetenzniveau müssen Unternehmen für einzelne Personen nicht garantieren. Die Pflicht zu Maßnahmen bleibt.
Was laut EU-Kommission nicht verlangt wird
- kein Zertifikat – interne Aufzeichnungen über Schulungen und andere Maßnahmen genügen
- keine Pflicht, das KI-Wissen der Beschäftigten zu messen
- kein KI-Beauftragter und keine besondere Governance-Struktur
- kein festes Schulungsformat – allerdings reicht es laut Kommission in vielen Fällen nicht, nur auf die Gebrauchsanweisung eines Systems zu verweisen
Für Betreiber von Hochrisiko-KI-Systemen gelten zusätzliche Schulungspflichten. Typische Büroanwendungen im Mittelstand fallen meist nicht darunter; im Zweifel klären Sie das mit Ihrer Rechtsberatung. Die Überwachung liegt bei den nationalen Marktüberwachungsbehörden, die laut Kommission seit August 2026 tätig werden.
Quellen: Verordnung (EU) 2026/1744; Verordnung (EU) 2024/1689, Art. 4 und 113; EU-Kommission – KI-Kompetenz: Fragen & Antworten (Stand 27.07.2026; alle abgerufen 11.10.2026). Keine Rechtsberatung.
02Inhalte
Was Ihr Team in der Schulung lernt.
- Grundlagen: was generative KI kann und was nicht – inklusive Halluzinationen, also überzeugend klingender, aber falscher Antworten
- Ihre Werkzeuge: Übungen mit den Programmen, die Ihr Team nutzt oder nutzen soll, etwa Microsoft 365 Copilot oder ChatGPT
- Datenschutz und Vertraulichkeit: welche Daten in welches Werkzeug dürfen – und welche nicht
- Prüfen und verantworten: Ergebnisse kontrollieren, Quellen prüfen, Entscheidungen beim Menschen lassen
- Regeln für den Betrieb: eine kurze, verständliche KI-Nutzungsrichtlinie für Ihr Unternehmen
Die Inhalte richten sich nach Rolle und Vorwissen: Wer täglich KI-Texte an Kunden verschickt, braucht andere Schwerpunkte als die Geschäftsführung, die über Werkzeuge entscheidet. Genau diese Unterscheidung sieht auch Artikel 4 vor.
03Formate
Vom Team-Briefing bis zum Praxis-Workshop.
Kompakt-Einweisung für das ganze Team
Grundlagen, Regeln und Datenschutz in einem Termin – als Einstieg und als dokumentierte Maßnahme nach Artikel 4.
Praxis-Workshops nach Bereich
Vertrieb, Verwaltung, Technik oder Werkstattbüro üben an echten Aufgaben aus ihrem Alltag. Ergebnis ist eine Sammlung erprobter Prompts für Ihr Unternehmen.
Schulung als Teil der Copilot-Einführung
Wenn Sie Microsoft 365 Copilot einführen, sind die Schulungen Teil des Projekts – mit Pilotgruppe und Auswertung. Mehr unter Microsoft 365 Copilot Einführung.
Dokumentation
Sie erhalten Inhalte, Datum und Teilnehmende jeder Schulung als Unterlage für Ihre internen Aufzeichnungen sowie eine Vorlage für Ihre KI-Nutzungsrichtlinie.
04Ablauf
So planen wir Ihre Schulung.
Es gelten unsere fünf Schritte: Nach jedem entscheiden Sie, ob es weitergeht. Den Preis erfahren Sie nach der Ist-Analyse in einem individuellen Angebot.
- 01
Erstgespräch
Welche KI-Werkzeuge nutzt Ihr Team schon – offiziell oder inoffiziell?
- 02
Ist-Analyse
Werkzeuge, Rollen und Vorwissen erfassen. Daraus ergibt sich, wer welche Inhalte braucht.
- 03
Schulungsplan & Angebot
Formate, Gruppen, Termine und Dokumentation – schriftlich, mit individuellem Angebot.
- 04
Schulungen
Vor Ort oder per Teams, an Aufgaben aus Ihrem Betrieb, mit Unterlagen für Ihre Aufzeichnungen.
- 05
Auffrischung
Optional: wenn neue Werkzeuge dazukommen oder sich Regeln ändern.
05Häufige Fragen
Fragen zur KI-Schulung.
Ist eine KI-Schulung für Mitarbeiter Pflicht?
Artikel 4 der KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen, die KI einsetzen, zu Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz. Ein bestimmtes Format schreibt er nicht vor. In der Praxis ist eine kurze, dokumentierte Schulung der einfachste Weg, diese Maßnahmen nachvollziehbar umzusetzen.
Gilt das auch, wenn wir nur ChatGPT nutzen?
Ja. Die EU-Kommission nennt ausdrücklich Beschäftigte, die ChatGPT etwa für Werbetexte oder Übersetzungen nutzen: Sie sollten über die spezifischen Risiken wie Halluzinationen informiert werden.
Brauchen wir ein Zertifikat?
Nein. Laut EU-Kommission ist kein Zertifikat erforderlich; interne Aufzeichnungen über Schulungen und andere Maßnahmen genügen. Die Unterlagen dafür erhalten Sie von uns.
Was hat sich durch den Digital-Omnibus geändert?
Seit dem 27. Juli 2026 verlangt Artikel 4 Maßnahmen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz unterstützen, aber kein garantiertes „ausreichendes“ Niveau mehr für jede Person. Die Pflicht zu Maßnahmen selbst bleibt bestehen.
Wie lange dauert eine Schulung?
Das hängt von Gruppengröße, Werkzeugen und Vorwissen ab. Den Umfang legen wir nach der Ist-Analyse fest – von einer kompakten Einweisung bis zu mehreren Praxis-Workshops.
→Nächster Schritt
Welche KI-Werkzeuge nutzt
Ihr Team schon?
30 Minuten, kostenlos: Wir klären, welche Schulung zu Ihrem Team passt und wie Sie die Maßnahmen dokumentieren.